Faire Lieferketten in Krisenzeiten wichtiger denn je

Das Jahr 2022 war global von den Folgen des Krieges gegen die Ukraine geprägt. Nicht nur in Deutschland sind die Lebenshaltungs- und Produktionskosten gestiegen und haben damit die soziale Ungerechtigkeit verstärkt. Dies gilt
erst Recht im Globalen Süden, wo die Preise für Grundnahrungsmittel wie Bohnen oder Maniokmehl in kürzester Zeit so gestiegen sind, dass sie zum Luxus wurden – ganz zu schweigen von erhöhten Transport- und Produktionskosten. Derweil haben die Handelspartner der FFH-Mitgliedsorganisationen immer häufiger mit sinkenden Erträgen infolge der Klimakrise zu kämpfen. Und als wenn das nicht reichen würde, stehen sie nicht selten unter politischem Druck.

Angesichts dieser großen Herausforderungen sind faire und verlässliche Handelspartnerschaften für die Produzent*innen (insbesondere im Globalen Süden)  wichtiger denn je: „Was den Fairen Handel krisenfest macht, sind auch Verbraucher*innen, die nach Wert und nicht alleine nach dem Preis kaufen“, fasst FFH-Geschäftsführer Matthias Fiedler zusammen.

Mehr dazu, wie der Faire Handel – trotz Inflation, Klimakrise und politischem Druck – im Globalen Süden Wirkung zeigt, erfahren Sie in der Broschüre „Aktuelle Entwicklungen im Fairen Handel“.


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